Google-Bewertungen löschen lassen für Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

Forgetify meldet richtlinienwidrige 1-, 2- und 3-Sterne-Bewertungen für Steuerberatungskanzleien, Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, Lohnsteuerhilfe-Vereine und Buchhaltungsbüros automatisiert an Google – inklusive Appeal bei Ablehnung. Pay-per-Success: Kosten entstehen nur bei tatsächlicher Löschung. Für gewerbliche Nutzer (§ 14 BGB).

Das Bewertungs-Problem in der Steuerberatung

Steuerberatung ist eine Branche, in der die Bewertungs-Wahrnehmung oft nichts mit der Beratungsqualität zu tun hat. Mandanten erleben drei Arten von emotional aufgeladenen Momenten, aus denen unfaire Bewertungen entstehen: Betriebsprüfungen mit Nachforderungen (die das Finanzamt feststellt, nicht die Kanzlei), Honorarabrechnungen nach StBVV (die gesetzlich geregelt sind, nicht verhandelbar), und Mandatsniederlegungen in Krisensituationen (bei denen der Berater aus berufsrechtlichen Gründen zurücktreten muss). Gleichzeitig gilt die Verschwiegenheitspflicht nach § 57 Abs. 1 StBerG: Der Steuerberater darf keine Mandatsdetails öffentlich aufklären, auch nicht zur Verteidigung gegen eine Bewertung. Jede Replik, die konkrete Vorgänge nennt, ist ein Berufsrechtsverstoß. Die technische Meldung an Google über Forgetify bleibt davon unberührt – sie stützt sich ausschließlich auf Richtlinienverstöße, nicht auf Mandatsinhalte.

Typische Verstöße bei Steuerberater-Bewertungen

  • Betriebsprüfungs-Off-Topic: Bewertung des Finanzamt-Ergebnisses statt der Beratungsleistung.
  • StBVV-Frust: Kritik an der gesetzlich geregelten Honorarabrechnung, nicht an der Leistung.
  • Verletzung der Verschwiegenheit: Ex-Mandant offenbart Details, die nur aus dem Mandatsverhältnis bekannt sind – zusätzlicher Interessenkonflikt.
  • Falsche Tatsachenbehauptungen: Behauptete Fristversäumnisse oder Fehlerstellungen, die nachweislich beim Mandanten oder beim Finanzamt lagen.
  • Ex-Mitarbeiter: Steuerfachangestellte oder Bilanzbuchhalter nach Kündigung – in Mandantenbewertung verpackt.
  • Konkurrenz-Fake-Wellen: Besonders in kleineren Städten mit wenigen Kanzleien.
  • Erpressung: „5 Sterne gegen Honorarerlass" – eindeutig, auch strafrechtlich relevant.
  • Hate Speech: Diskriminierende Aussagen zu Kanzleiinhaber oder Team.

Wie Forgetify für Steuerberatungskanzleien arbeitet

  1. Profil verbinden: Google Business Profil der Kanzlei via OAuth gekoppelt. Sozietäten oder Niederlassungsnetzwerke: alle Standorte gleichzeitig.
  2. KI-Check: Jede 1-3-Sterne-Bewertung wird auf Richtlinienverstöße und branchentypische Konstellationen (Betriebsprüfungs-Off-Topic, StBVV-Frust, Ex-Mandanten-Dynamik) analysiert. Legitime Kritik an Kommunikation oder Erreichbarkeit bleibt stehen.
  3. Automatische Meldung: Über Googles offizielles Formular mit präziser Begründung – ohne Offenlegung von Mandatsdetails.
  4. Appeal nach 14 Tagen: Automatisch. Bei Off-Topic-Verstößen im Steuerberatungsbereich führt der Appeal statistisch häufig zum Erfolg, weil Google im zweiten Durchlauf den Unterschied zwischen Beratungsleistung und Finanzamtshandeln anerkennt.
  5. Laufende Überwachung: Bewertungs-Spitzen rund um Jahresabschluss-Termine (März, Mai, September) werden automatisch abgedeckt.

Welches Abo passt für welche Steuerberatung?

Einzel-Steuerberater oder kleine Kanzlei mit einem Standort: Basic (59,99 €/Monat, 1 Profil, 2 Löschungen). Steuerberatungsgesellschaften mit 2–3 Niederlassungen: Pro (149,99 €, 3 Profile). Regionale WP-/StB-Gesellschaften mit mehreren Büros: Business (299,99 €, 5 Profile). Überregionale Kanzleien mit 6–10 Standorten oder Steuerberatungsverbünde: Agency (599,99 €, 10 Profile, 20 Löschungen). Große Wirtschaftsprüfungsgesellschaften: Kontaktformular, Custom-Setup. Preise netto zzgl. USt.

Vertrauliche Abwicklung über Kanzleimanager

Partner sind tagsüber am Mandat. Kontaktformular ausfüllen – der Vertrieb ruft diskret zurück und stimmt die Einrichtung mit der Kanzleimanagerin, dem Office-Leiter oder dem Datenschutzbeauftragten ab. Keine Mandatszeit-Beeinträchtigung.

Abgrenzung und rechtlicher Hinweis

Forgetify ist technischer Vermittler, keine Steuerberatungs- oder Rechtsanwaltskanzlei. Wir übernehmen die technische Meldung an Google, nicht die strafrechtliche oder zivilrechtliche Verfolgung des Bewertungs-Verfassers oder die steuerrechtliche Aufarbeitung des zugrunde liegenden Mandats. Bei Verleumdung (§ 187 StGB), Kreditgefährdung (§ 824 BGB) oder UWG-relevanten Konkurrenz-Angriffen empfehlen wir parallel die anwaltliche Prüfung.

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Steuerberater FAQ

Mandant ist mit dem Ergebnis einer Betriebsprüfung unzufrieden und bewertet uns schlecht – Richtlinienverstoß?

Das ist der häufigste Konflikt in der Steuerberatung. Wenn die Bewertung ausschließlich das Betriebsprüfungs-Ergebnis ("Nachzahlung viel zu hoch") kritisiert, bewertet sie das Handeln des Finanzamts, nicht die Beratungsleistung. Off-Topic-Verstoß. Anders sieht es aus, wenn konkret Beratungsfehler behauptet werden – das wäre zulässige Kritik und bleibt stehen. Die KI-Vorprüfung trennt beides.

Honorarstreit nach StBVV-Abrechnung – der Mandant wirft uns Abzocke vor. Meldbar?

Die Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) ist rechtlich bindend. Bewertungen, die die StBVV-konforme Abrechnung als "Abzocke" oder "Wucher" framen, ohne konkrete Abrechnungsfehler zu benennen, bewerten das gesetzlich geregelte Vergütungssystem, nicht die Kanzleileistung. Off-Topic. Falsche Tatsachenbehauptungen ("habe nie einen Auftrag erteilt", obwohl Vollmacht und Auftragsbestätigung vorliegen) sind zusätzlich Richtlinienverstoß.

Ex-Mandant nach Mandatsniederlegung schreibt 1-Sterne-Bewertung – was tun?

Besonders kritisch, wenn die Bewertung Mandatsdetails offenlegt oder Inhalte aus Schriftwechseln enthält: Die Verschwiegenheitspflicht nach § 57 Abs. 1 StBerG bleibt auch nach Mandatsende bestehen – wer als Ex-Mandant Details öffentlich macht, die nur im Mandatsverhältnis bekannt wurden, schafft zusätzlich einen Interessenkonflikt. Forgetify meldet solche Bewertungen mit Hinweis auf beide Aspekte parallel.

Konkurrenz-Kanzlei platziert gezielt Fake-Bewertungen, was tun?

In regionalen Kleinstädten ist das Muster typisch: Neue Steuerkanzlei eröffnet, plötzlich eine Welle von 1-Sterne-Bewertungen aus Profilen ohne Steuerberater-Historie. Die KI erkennt zeitliche Clusterung und Autoren-Profile ohne vorherige Aktivität. Forgetify meldet den Batch mit Fake/Spam- und Interessenkonflikt-Begründung zusammen. Bei einer dokumentierbaren Absprache kommt zusätzlich UWG-Relevanz in Betracht – da empfehlen wir parallel Berufsrechts-Spezialist.